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Mein Weg zur IP

von Marcus Behrend

Vor 7 Jahren kam ich durch meine Freundin zur IP. Einerseits war sie damals in vielen Bereichen ihres Lebens unglücklich und unzufrieden, andererseits hatten wir Probleme in unserer Beziehung. Sie ging damals zuerst zur Einzelberatung bei Petra und überzeugte mich schnell, dass eine Paarberatung für uns sinnvoll wäre. Nach kurzer Zeit und ein paar Sitzungen habe ich dann auch mit Einzelberatungen bei Petra begonnen.

Die „IP-Arbeit“ hat mir nicht nur gut getan, sondern mir auch enorm bei meiner Entwicklung geholfen. Ich habe begonnen, vieles im Leben anders zu sehen, gelassener zu werden. Ein Schlüsselerlebnis hatte ich dann, als ich an einem Grundlagenseminar bei Petra teilnahm. Grundlagen der IP mit 6 anderen Menschen, die ich noch nie zuvor getroffen hatte. Natürlich war die Theorie hilfreich und interessant, aber das eigentlich Umwerfende war die Gruppe selbst: die Geborgenheit, das Auffangen und Unterstützen, das ich erfahren habe, als ich mich in der Gruppe von „Wildfremden“ geöffnet habe, war einfach toll. Natürlich gab es gute Voraussetzungen dafür, nämlich den Rahmen, den Petra geschaffen hat, die gute Verständlichkeit und Anwendbarkeit der Theorie, die Offenheit der Gruppe sowie meine eigene, als auch das gemeinsame Interesse an IP und an anderen Menschen.

Offenheit und der Wille, an sich zu arbeiten, sind die Voraussetzungen, um sich zu entwickeln. - Sich nur mit IP zu beschäftigen ist ein Anfang, aber noch nicht alles. Und da die IP eine Wissenschaft über Menschen ist, „betrifft“ sie nicht nur den privaten Lebensbereich, sondern jede Interaktion, jede menschliche Begegnung.

So konnte ich nach einigen Jahren und vielen Selbsterkenntnissen dank IP anfangen, meine Kenntnisse auch beruflich einzusetzen. Zu Beginn meines Arbeitslebens habe ich oft vieles kontrolliert, was meine Mitarbeiter gemacht haben, was sich eigentlich nur negativ auf das Arbeitsergebnis und die Motivation ausgewirkt hat. Außerdem schuf ich damit nur unselbständige Mitarbeiter, statt solche, die Initiative zeigen und Verantwortung übernehmen. Verschiedene Managementkurse halfen da auch nicht viel, sondern erst IP. Seit dem kann ich mit meinem geänderten Verhalten auch das anderer beeinflussen. Beurteilungsgespräche und Mitarbeiterführung fallen mir jetzt leichter. Damals dachte ich auch, dass es leicht ist und gut geht. Heute sind mir jedoch meine Fehler bewusst und ich kann mich anders verhalten, was sich auch eindeutig im positiven Verhalten meiner Mitarbeiter zeigt.

Viele Menschen in Führungspositionen haben oft die Vorstellung, und werden dabei von vielen Managementkursen unterstützt, dass Menschen z.B. mit „Belohnungen“ motiviert und geführt werden können. Wer sich mit IP sowie Ermutigung und vor allen Dingen Menschen näher beschäftigt, wird bald feststellen, dass nur andere Wege dauerhaft und positiv wirken.

IP ist nicht die Lösung für Probleme, aber ein einfacher Weg, sich selbst besser kennenzulernen und sein Glück/Leben bewusst selbst in die Hand zu nehmen und zu gestalten, denn jeder handelt zielorientiert, nur wie bewusst diese Ziele sind und welche Ziele das jeweils sind oder ob ihre Erreichung einem gut tun, ist eine andere Frage.